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Weiterbildung: WB PSY 05/10

Suchtpsychiatrische Zusatzqualifikation für Fachkräfte aus Pflege und Betreuung

Neue Erkenntnisse aus der Neurobiologie und der Motivationsforschung führten zu neuen Konzepten in der Suchthilfe. Kontrollierende, konfrontierende nur auf Abstinenz zielende Maßnahmen werden erweitert oder sogar ersetzt durch Methoden der Risikominderung und durch Motivationstrategien zur Verhaltensänderung.

 

Konzepten wie dem motivational interviewing liegen diese neuen Behandlungsprinzipen zu Grunde. Motivation zur Veränderung ist nicht zwingende Voraussetzung, sondern häufig Ziel der Beratung bzw. Therapie.

 

Zunächst für die Behandlung suchtkranker Menschen entwickelt, erweitern sich die Anwendungsfelder dieser Methoden ständig. Auch in vielen anderen Bereichen der psychosozialen Arbeit, in der Bewährungs- oder Obdachlosenhilfe, bei verschiedenen Störungen im Kindes- und Jugendalter, bei Essstörungen und Diabetes werden sie bereits erfolgreich eingesetzt. Insbesondere „unmotivierte“ und „schwierige“ PatientInnen scheinen von diesem klientenzentrierten und zielgerichteten Vorgehen zu profitieren.

 

Diese suchtpsychiatrische Weiterbildung beinhaltet neben einem Grundkurs im sog. motivational interviewing vielfältige theoretische und praktische Aspekte der Suchthilfe. Sie informiert über neue Erkenntnisse aus der Forschung sowie über aktuelle Trends aus der Praxis und wendet sich an Fachkräfte aus Pflege und Betreuung.

 

Jeder Seminarblock umfasst 3 zusammenhängende Unterrichtstage.

Seminarzeiten: jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr.

 

Block 1:  27. - 29.10.2010

Arbeitsplatz Suchtpsychiatrie/Suchtpflege

Arbeitsplatzanalyse

Aufgabe der suchtpsychiatrischen Pflege in Klinik, Beratung und Betreuung

Wiedereingliederung und Prävention

Angehörigenarbeit

Multidisziplinare Zusammenarbeit in der Suchtpsychiatrie

Drogenkunde/-behandlung einschl. pflegerelevanter/-wissenschaftlicher Aspekte

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Block 2:  19. - 21.01.2011

Substanzbezogene psychische Störungen

Komorbidität

Pflegerische und pädagogisch-therapeutische Strategien

Motivational interviewing I

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Block 3:  16. - 18.03.2011

Motivational interviewing II

Psychoedukation

______________________________________________________________ 

Block 4:  09. - 11.05.2011

Spezielle Anforderungen an suchtpsychiatrische Pflege und Betreuung

Migration & Sucht

Aggression/Deeskalierung

Suizidalität

Beziehungsarbeit

Burn out / Psychogygiene für Pflegende und Betreuende

Arbeit mit Gruppen

Alters- und geschlechtsspezifische Aspekte

Zielgruppe

Unser Angebot ist berufsübergreifend und richtet sich an SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, HeilpädagogInnen und verwandte Berufe.

Für andere Berufsgruppen kann vorab individuell geklärt werden, ob die Teilnahme an der Fortbildung/Weiterbildung zu empfehlen ist.

Datum

27.10.2010 – 11.05.2011

Dauer

Diese berufsbegleitende Weiterbildung umfasst 100

Unterrichtsstunden einschließlich Abschlusskolloquium,

verteilt auf 4 Seminarblöcke à 3 Unterrichtstage

 

Unterrichtszeit: 09:00 - 16:00 Uhr

Prüfung

Abschlusskolloquium, Zertifikat

Dozent/innen

Jean Hermanns, Diplom-Psychologe, Diplom-Sozialpädagoge, Psychologischer Psychotherapeut, Therapieleiter im Psychiatrischen Zentrum Rickling;
... sowie weitere fachpraktisch erfahrene Dozenten aus der Suchtpsychiatrie

Preis

1140,00 EUR

Teilzahlung auf Anfrage möglich

Wichtiger Hinweis!

Über einen Prämiengutschein des Bundesministeriums für Bildung und Forschung können Sie einen Zuschuss von 50 % der Weiterbildungskosten, maximal jedoch jährlich 500 € erhalten, sofern Sie erwerbstätig sind und Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen 25.600 € (oder 51.200 € bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt.

Der Prämiengutschein wird von Beratungstellen ausgegeben. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2623 000 können Sie die Beratungsstelle in Ihrer Nähe erfragen oder sich unter www.bildungsprämie.info informieren.

Für das Beratungsgespräch benötigen Sie unbedingt

- einen gültigen Lichtbildausweis (Personalausweis, Führerschein, Reisepass)

- einen Einkommenssteuerbescheid vom letzten oder vorletzten Jahr

 - wenn Sie kein EU-Bürger sind: eine Aufenthaltserlaubnis

Ort

IBAF-Schulungszentrum Martinshaus
Kanalufer 48
24768 Rendsburg
Telefon: 04331 1306-60
Telefax: 04331 1306-70
E-Mail: info@ibaf.de

Anmeldung

Beate Ruge, IBAF-Schulungszentrum Martinshaus, Kanalufer 48, 24768 Rendsburg, Telefon: 04331 1306-61, Telefax: 04331 1306-70

Zusätzliche Informationen

Bewerbungen werden jeder Zeit entgegen genommen.

Bei Interesse fordern Sie bitte unser ausführliches Informationsmaterial an.

Ansprechpartner:

Anna Maria Hansson, Telefon: + 49 4331 1306-79

Beate Ruge, Telefon: + 49 4331 1306-61

Verantwortlich

Anna Maria Hansson, Dipl. Psychologin, IBAF

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Stand vom 09.09.2010 

IBAF, Institut für berufliche Aus- und Fortbildung gGmbH, Kanalufer 48, 24768 Rendsburg
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Geschäftsführerin: Landespastorin Petra Thobaben,
Sitz: Rendsburg, Registergericht: Amtsgericht Kiel HRB 1477 RD,
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