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Bildungsangebote zur Systemik

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Weiterbildung: Systemisch-lösungsorientierte Beratung 10.05.2012 – 17.04.2013 In der systemisch-lösungsorientierten Beratung geht es – kurz gesagt - um gute Lösungen. Das bestehende Problem und vor allem bisheriger Lösungsversuche werden gewürdigt, aber dabei geht es nicht um eine Analyse der Ausgangssituation, sondern vielmehr um eine konsequente Zukunftsorientierung. Dafür muss ein Klima geschaffen werden, das Lösungen begünstigt. Innerhalb der Beratung werden Vorstellungen entwickelt, die positiv, attraktiv, ermutigend und es wert sind, verfolgt zu werden. Ausgehend davon, dass Probleme „verkleinerte“ Ziele sind, besteht lösungsorientierte Beratung mehr im Sprechen über Ziele und „Träume“ und weniger im Betrachten von Problemen. Das bedeutet, dass Probleme durch die Arbeit an den Zielen gelöst werden. In aller Regel kann dabei auf Ressourcen der Ratsuchenden zurückgegriffen werden. Diese gilt es, neu auszurichten und ggf. zu erweitern und durch Ermutigen und Kreativität dazu beizutragen eine Entwicklung von Lösungen zu begünstigen.
Mit Kindern und Jugendlichen lösungsorientiert arbeiten 10.05.2012 – 11.05.2012 Von Natur aus sprechen Kinder über ihre Probleme gerne aus der Lösungsperspektive. Die eher erwachsene problemorientierte Sprechweise ist ihnen tendenziell fremd, sie reden oft nicht gern über ihr Problem. Dafür sind sie umso aufgeschlossener, wenn es um Lösungen geht, an denen sie beteiligt sind und die stimmig für sie sind. Zu dieser Lösungsperspektive können dann alle im System eingeladen werden: die Eltern und Großeltern, Erzieher und Erzieherinnen, Freunde, Nachbarn, Trainer, …, je nachdem, wer sich im Einzelfall als nützlicher Helfer anbietet. Gerade die kindliche Perspektive ermöglicht uns damit einen recht praxisorientierten sowie relativ einfachen Einstieg und Zugang zum lösungsorientierten Ansatz.
Grundlagen der Systemik I 07.06.2012 – 08.06.2012 Im Rahmen dieser Seminartage werden die Grundlagen einer systemischen Perspektive vermittelt. Kreative Übungen für ein lösungs-, ressourcen- und zielorientiertes Handeln sollen es ErzieherInnen – oder allgemein PraktikerInnen im pädagogischen Umfeld - ermöglichen, einen »systemischen Blick« zu entwickeln. Systemisches Denken, Fühlen und Handeln kann den erzieherischen Alltag sowohl in der Familie als auch im pädagogischen Bereich spürbar entlasten.
Weiterbildung: Systemische Pädagogik und Sozialarbeit 13.08.2012 – 15.10.2013 Mit etwas aufzuhören, ist kein gutes Ziel! Aber was könnten Sie stattdessen tun? Systemische Arbeit geht davon aus, dass das Verhalten eines jeden Menschen in der Regel der Versuch ist, sinnvoll mit den eigenen Lebensumständen, Ansprüchen und Schwierigkeiten umzugehen. Durch das Verstehen des bisherigen Verhaltens wird es möglich, alternative Ideen, Sichtweisen und Verhaltensmöglichkeiten zu entwickeln. Systemisches Arbeiten bedient sich verschiedener Methoden. Dazu zählen: zirkuläres Fragen, Refraiming, Familienbrett, Skulptur- und Aufstellungsarbeit, Reflekting-Team und vieles mehr. Der systemische Ansatz ist lebensnah, spielerisch, experimentell und umsetzbar. So wird beispielsweise eine modifizierte Form des Reflekting Teams im UKE als Behandlungskonferenz und in sozialen Einrichtungen als Wochenrückblickgespräche durchgeführt. Dadurch werden Klienten/Klientinnen bzw. Bewohner/Bewohnerinnen mehr in die pädagogisch-therapeutische Arbeit eingebunden, vielschichtige Entwicklungsschritte angeregt und die Fachkräfte entlastet. Leichtigkeit, Humor und Kreativität, Mut, Fantasie und Neugierde fließen in die Arbeit ein. Die systemische Arbeit aktiviert die Stärken und Kompetenzen jedes Einzelnen. Sie hilft dabei, den eigenen Einfluss zu erkennen und zu nutzen. Soziale Beziehungen sind dabei vergleichbar mit einem Mobile. Es ist nicht möglich, die Menschen um sich herum zu verändern, aber wenn man sich selbst in Bewegung versetzt, bewegt dies auch die anderen. Deshalb wird angestrebt, dass KlientInnen entweder ihre Situation neu und anders wahrnehmen und erleben, oder aber sich neu und anders verhalten. Das Eine bedingt dann das Andere.
Systemisch lösungsorientierte Beratung mit Erwachsenen I 13.08.2012 – 14.08.2012 Aufbauend auf die entscheidenden Grundlagen systemisch-lösungsorientierten Arbeitens, die in den vorangegangenen Seminaren (PSY 41/12 + PSY 42/12) vermittelt wurden, wird im Rahmen dieses Seminars ein Leitfaden für lösungsorientierte Gespräche mit Erwachsenen erarbeitet. Dieser Leitfaden kann unter anderem für Eltern- und Angehörigengespräche, aber auch für Gespräche mit Jugendlichen genutzt werden.
Systemisch-lösungsorientierte Beratung mit Erwachsenen II 10.09.2012 – 11.09.2012 Das in den vorhergehenden Seminaren (PSY 41/12 - 43/12) Erarbeitete wird hier aufgegriffen, ergänzt und vor dem Hintergrund der zwischenzeitlichen Erprobung reflektiert und vertieft. Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, persönliche Beispiele oder Beispiele aus der Berufspraxis vorzustellen, anhand derer exemplarisch der Leitfaden erprobt wird. Im Fokus steht die Anwendbarkeit und Integration systemisch-lösungsorientierter Gesprächsführung in dem eigenen Berufs- und Arbeitsalltag.
Resilienz und Salutogenese 01.10.2012 – 02.10.2012 Die meisten Ärzte kennen Patienten, die – trotz ungünstiger Prognose - von schwersten Leiden genesen und Menschen, die mit schweren Schicksalsschlägen erstaunlich gut fertig werden. Wir kennen Geschichten, in denen bspw. ein Kind einer „Kiez-und Gaunerfamilie“ studiert und Professor wird, während die anderen Kinder der Familie ähnlich den Eltern auf die schiefe Bahn geraten. Eine Beschäftigung mit den Theorien der Resilienz und Salutogenese ermöglicht auch ein vertieftes Verständnis dafür, wie und warum systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten wirkt. Beide Ansätze liefern uns Erklärungen für die Erfolge systemisch-lösungsorientierter Beratungsarbeit und wie wir diese gestalten können.
Systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten nach Steve de Shazer 01.11.2012 – 02.11.2012 Steve de Shazer gilt als einer der Pioniere des lösungsorientierten Ansatzes. Seine Arbeit steht im Mittelpunkt dieses Seminars. Für dieses Seminar sollten Sie bereits über solide systemische Grundlagen verfügen (PSY 41 - PSY 45 oder anderweitige gute Vorkenntnisse)!
Mobbing stoppen mit lösungsorientierten Methoden 05.12.2012 – 06.12.2012 In diesem Seminar wird der so genannte „support-group-approach“ von Sue Young vorgestellt. Er liefert einen Leitfaden für ein „easy-mobbing-stop“. Eine weitere Methode ist das so genannte „WOWW-Coaching“, welches im Umgang mit problematischen Schulklassen weiterhelfen kann. Hierbei handelt es sich um ein relativ einfaches Schrittmodell. Wie dieser Ansatz auch auf andere Gruppen außerhalb des schulischen Kontexts übertragen werden kann, wird im Seminar erarbeitet. Für dieses Seminar sollten Sie bereits über solide systemische Grundlagen verfügen (PSY 41 - PSY 46 oder anderweitige gute Vorkenntnisse)!

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Stand vom 06.02.2012 

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