Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in an den IBAF-Altenpflegeschulen
Altenpflege – Was ist das?
„Alten Menschen helfen zu wollen“ – das ist oft der Grundgedanke beim Nachdenken über den Berufswunsch Altenpflege. Diese Motivation ist heute allerdings nicht mehr ausreichend, um diesen anspruchsvollen Beruf zu erlernen.
Was machen Altenpfleger/innen?
Die Altenpflege hat sich zunehmend zu einer speziellen Alten- und Krankenpflege entwickelt und ist zu einem Berufsfeld geworden, dass ein hohes Maß an pflegefachlicher, kommunikativer und organisatorischer Kompetenz erfordert. Zu den Aufgaben gehören die sach- und fachkundige Pflege alter Menschen, die Mitwirkung bei der Behandlung einschließlich der Ausführung ärztlicher Verordnungen, die Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen und die umfassende Begleitung Sterbender.
Wo arbeiten Altenpfleger/innen?
Vorwiegend in Einrichtungen der stationären Altenpflege z. B. Alten- und Pflegeheime und bei ambulanten Pflegediensten. Mögliche weitere Arbeitsfelder sind Einrichtungen zur Versorgung gerontopsychiatrisch Erkrankter sowie geriatrische Rehabilitationseinrichtungen.
Wie ist der Ausbildungsweg?
Wer eine Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in anstrebt, muss nachweisen, dass sie/er gesundheitlich dazu geeignet ist und die schulischen Voraussetzungen erfüllt. Diese sind in der Regel der Realschulabschluss. Alternativ werden auch der Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder einem Abschluss zum/zur Altenpflegehelfer/in oder Krankenpfleger/in oder der erweiterte Hauptschulabschluss als Voraussetzung anerkannt. Die dreijährige Ausbildung kann in Vollzeit (an unseren Schulstandorten in Lübeck, Neumünster und Eckernförde) absolviert werden.
Die Altenpflegeausbildung dauert 3 Jahre und beginnt jeweils am 1. Oktober eines Jahres.
Die praktische Ausbildung, erfolgt im Rahmen eines Ausbildungsverhältnis mit einer Einrichtung der stationären oder ambulanten Altenpflege.
Der erfolgreiche Abschluss entspricht der Qualifikation einer Pflegefachkraft im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes.
Welche beruflichen Möglichkeiten haben Altenpfleger/innen?
Neben der Berufstätigkeit in der ambulanten oder stationären Altenpflege gibt es die Möglichkeit, in Einrichtungen mit besonderer therapeutischer oder rehabilitativer Ausrichtung beispielsweise in der Betreuung von Dementen oder Reha-Kliniken, tätig zu sein. Möglich ist ebenso das Engagement in Beratungsstellen oder in Hospizen. Denkbar ist auch eine Qualifizierung und ein Aufstieg als verantwortliche Pflegefachkraft oder in die Heimleitung denkbar.
Sofern die individuellen Voraussetzungen vorliegen, ist die Ausbildung zur Lehrerin für Pflege oder sogar ein Pflegestudium möglich.
Das IBAF bildet aus
Seit 1964 bietet das Diakonische Werk Schleswig-Holstein – zunächst in berufsbegleitender Form – eine Qualifizierung der in der Altenpflege Tätigen an. Mit Gründung des IBAF im Jahr 1976 ist die Aus- und Fortbildung in der Altenpflege weiter institutionalisiert worden. Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen geschaffen um die staatlich anerkannte Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in anbieten zu können.
Das IBAF betreibt Altenpflegeschulen in den Pflege-Schulungszentren:
Rendsburg
Neumünster
Lübeck
Bargteheide
Zu den Bildungsangeboten der IBAF-Pflege-Schulungszentren
IBAF, Institut für berufliche Aus- und Fortbildung gGmbH, Kanalufer 48, 24768 Rendsburg
Telefon: 0431 / 13 06-60, Telefax: 0431 / 13 06-70, E-Mail: info@ibaf.de
Geschäftsführerin: Landespastorin Petra Thobaben,
Sitz: Rendsburg, Registergericht: Amtsgericht Kiel HRB 1477 RD,
Rechtsform: gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE119 353 789


